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Mit ProValid von der Forschung zur Anwendung

Volker Hofmann und Zitat zu ProValid

 

Viele innovative Forschungsideen scheitern nicht an Qualität, sondern am Übergang zur Anwendung. Genau hier setzt ProValid an: ein Förderprogramm, das Forschenden hilft, das berüchtigte „Valley of Death“ zu überwinden. Jene Phase, in der Ergebnisse vielversprechend, aber für Investor:innen noch nicht greifbar sind. ProValid schließt diese Lücke und bringt Innovationen schneller auf den Weg zur Marktreife.

Entwickelt wurde das Programm von der Humboldt-Innovation GmbH gemeinsam mit der Berliner Senatsverwaltung für Energie, Wirtschaft und Betriebe sowie dem IBB Business Team. Aus einem erfolgreichen Pilotprojekt wurde inzwischen eine Landesförderung. HI-Geschäftsführer Volker Hofmann bringt es auf den Punkt: ProValid adressiert gezielt die Förderlücke zwischen Grundlagen- und Anwendungsforschung. Schnell, unkompliziert und passgenau für die Bedarfe der Wissenschaft.

Wie wirkungsvoll das ist, zeigt das Pilotprojekt von HU-Professor Christoph Arenz. Sein Team entwickelte ein neuartiges Diagnoseverfahren für die seltene Erbkrankheit ASMD. „ProValid hat uns sehr vorangebracht“, sagt Arenz, „weil angewandte Forschung dieser Art sonst kaum gefördert wird.“ Ähnliche Erfolge verzeichnen Projekte wie ein Mastitis-Schnelltest oder ein Wirkstoffansatz gegen Long Covid. Konkrete Beispiele für die enorme Forschungsbreite der Humboldt-Universität zu Berlin.

Was ProValid bietet: Bis zu 140.000 Euro pro Projekt für Machbarkeitsstudien, Prototypen, Markt- und Patentrecherchen sowie Geschäftsmodellentwicklung. Ziel ist es, Forschung zu validieren, Marktreife zu erreichen und den Weg für Investitionen, Ausgründungen oder Patente zu ebnen. Damit zahlt ProValid direkt auf die Open-Humboldt-Mission ein: die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
Jetzt bewerben: Forschende können sich bis zum 15. Februar 2026 mit ihren Projekten bewerben.

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