Presse und News

 

Dritter Female Founders Day - Ein voller Erfolg!

„Sichtbarkeit“ war das Motto am Abend des 12. Oktober 2023 im FluxBau Berlin.  

Mehrere hundert Besucher:innen kamen an diesem Tag zusammen, um Vorträgen zu lauschen und an Workshops teilzunehmen. Zu Beginn starteten die Gründerinnen Dr. Adiba Maignan, HR-Expertin, und Gisela-Elisabeth Winkler mit je einem Intro zum Thema. Winkler erzählte von der Gründungsgeschichte ihres Unternehmens, das spezielle Unterwäsche für pflegebedürftige Menschen herstellt, und eröffnete, dass sie mit ganzen 70 Jahren den Schritt in die Startup-Welt wagte. Sie vermittelte die Botschaft, dass Gründung in jedem Alter möglich ist.  

 

Female Founders Day / Besucher:innen

 

Workshops: Nehmt euch den Raum!

Daraufhin wurden die Safer Spaces eröffnet: Die Kommunikationsexpertin Anneka Klamt machte mit ihrem Workshop „Argumentation & Aufmerksamkeit“ den Anfang und vermittelte wichtige Impulse zur Steigerung der eigenen Sichtbarkeit und Argumentationskompetenz. Sie sprach unter anderem über Farbpsychologie und die Bedeutung von Körpersprache in der Arbeitswelt.  

Christoph May schloss mit seinem Vortrag „Detox Masculinity“ an und klärte über die negativen Konsequenzen des Patriarchats auf. Männlich dominierte Gewalt-, Schweige- und Blockadekulturen hinderten ihm zufolge den Fortschritt in Bereichen wie Klimaschutz, intersektionalem Feminismus oder auch sozialem Engagement. Er klärte über den Umgang mit den besagten Missständen auf und beantwortete in einer Diskussion individuelle Fragen, wie bspw. jene, wie Frauen sich verhalten sollten, wenn ein Mann die negativen Aspekte von Männlichkeit nicht anerkennt. Christoph sagte an dieser Stelle, dass es wichtig sei, sich nicht an einzelnen Individuen abzuarbeiten und die Energie in eigene Projekte zu stecken.  

Weitere Workshops setzten die Gründerin und Coachin Stefanie Jungbauer und die Leadership Development-Expertin und ebenfalls Coachin Marta Michniewicz um und begeisterten damit die Teilnehmer:innen. In beiden Workshops wurden Unsicherheiten und mentale Stolpersteine behandelt, die sich besonders Frauen auf dem Weg zur Gründung häufig in den Weg stellten. Beide Coachinnen gaben den Frauen hilfreiche Strategien an die Hand, die zu mehr Selbstbewusstsein und Empowerment führen sollten.

 

Paneldiskussion: Empowerment durch Sichtbarkeit

Abgerundet wurde das Event von einer lebendigen Paneldiskussion bestehend aus Mali M. Baum, Marie-Louise Sadakane, Leonie Müller und Kinga Bartczak. Moderiert wurde die Diskussion wie auch die gesamte Veranstaltung von Startup-Managerin Katja Brunner vom Startup-Service der HU.

 

FFD 2023

 

Die Panelistinnen waren sich einig, dass Social Media für die eigene Sichtbarkeit eine entscheidende Rolle spiele, jedoch nicht alle Kanäle bespielt werden müssten. Gründerinnen sollten eine Plattform wählen, mit der sie sich wohlfühlen. Nichtsdestotrotz sollte LinkedIn verwendet werden, da dies als wichtige soziale Plattform gelte. Eine weitere Botschaft war, dass introvertierte Gründerinnen sich aus ihrer Comfort Zone bewegen und auf Social Media präsent sein sollten, um erfolgreich zu werden. Dennoch sagten die Speakerinnen auch, dass Sichtbarkeit nicht immer nur im Großen stattfinden müsse. Auch im Kleinen, bspw. gegenüber der eigenen Peergroup, könnten Frauen sich mit ihren Ideen und Unternehmen zeigen.  

Der Female Founders Day war ebenfalls ein Raum, in dem Frauen bzw. Gründerinnen mit ihren Ideen sichtbar werden konnten. Sei es als Speakerin oder auch Besucherin, die sich mit Gleichgesinnten vernetzt und die Bekanntheit ihres Unternehmens steigert. Wir sagen, der diesjährige FFD war mit seinen mehr als 200 Besucher:innen ein voller Erfolg und wir freuen uns sehr aufs nächste Mal.  

Ein großes Danke richten wir an FluxFM, Science & Startups, den Startupservice und das Marketing-Team von Humboldt-Innovation! 

Weitere Neuigkeiten

  • Zum Semestertsart haben Hochschulsport und HumboldtStore ein neues Sportshirt entwickelt, das ab sofort erhältlich ist

    Der Hochschulsport der Humboldt-Universität zu Berlin bietet über 700 Kurse für unterschiedliche Interessen und Fitnesslevel. Im Interview erklärt Rieke Bruns, stellvertretende Leiterin des Hochschulsports, welche Sportarten besonders gefragt sind, wie man den passenden Kurs findet und was das Angebot so besonders macht.
  • Prof. Dr. Heike Klüver unter den 100 Köpfen der Berliner Wissenschaft

    Die Politikwissenschaftlerin Prof. Dr. Heike Klüver zählt zu den „100 Köpfen der Berliner Wissenschaft“ des Tagesspiegels und forscht dazu, wie demokratische Institutionen gestärkt und demokratischer Rückschritt verhindert werden können.
  • Forschung mit Impact: Nobelpreis für Peter Hegemann

    Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2026 geht an Peter Hegemann von der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Georg Nagel (Universität Würzburg) und Karl Deisseroth (Stanford University) für ihre wegweisenden Entdeckungen auf dem Gebiet der Optogenetik.
  • HU-Professor ist einer von 20 UNIPRENEURS 2026

    Alle drei Jahre vergibt UNIPRENEURS Preise für außergewöhnliche Leistungen im Bereich Unternehmertum an Hochschulen. 2026 zählt Prof. Dr. Christian Hackenberger zu den Preisträger:innen.
  • Humboldt-Universität und IHK Berlin unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

    Gemeinsam für Talente und Innovationen „Made in Berlin“. Die HU und die IHK Berlin wollen Wissenschaft und Wirtschaft noch enger verzahnen.